Der Veranstaltungsort vor den Toren Münchens
Der Veranstaltungsort vor den Toren Münchens

Pflanze des Monats

Wiesen-Klee (Trifolium pratense L.)

Die außergewöhnliche Gestalt des Kleeblattes hat durch alle Zeiten die Phantasie der Menschen bewegt. Besonders natürlich, wenn man bedenkt, welches Glück es für den Finder bedeuten muss, auf einer großen Wiese ausgerechnet eine vierblättrige Ausgabe des Kleeblattes zu entdecken! Selbstverständlich bringt es nur Glück und Segen wenn es zufällig entdeckt wird. Aktiv sein Glück zu suchen bringt hier gar nichts!

Wird das Blättchen jetzt allerdings noch zu einer besonders magischen Zeit, wie Sonnenaufgang oder zu Johanni gefunden, sind der Wundertätigkeit angeblich fast keine Grenzen mehr gesetzt.

 

Speziell in Liebesdingen soll der vierblättrige Glücksklee helfen.

Heimlich in den Schuh oder Jackentasche des Menschen geschmuggelt, dessen Liebe man gewinnen will und schon nimmt das Glück seinen Lauf. Sollte aber noch gar nicht so genau feststehen, wer denn der oder die Glückliche sein soll, einfach den Glücksbringer unters eigene Kopfkissen legen und des Nächtens von ihm träumen.

 

Das besondere Aussehen des Kleeblattes wurde in der Vergangenheit auch immer wieder genutzt um den Menschen Zusammenhänge zwischen Himmel und Erde zu verdeutlichen. So erklärte Sankt Patrick, der Apostel der Iren im 5. Jhd. bei seiner christlichen Missionierung der irischen Bevölkerung die Heilige Dreifaltigkeit mit Hilfe eines Kleeblattes. Er sagte: „So wie die Blätter an einer Stelle entspringen und zusammen doch nur ein Blatt sind, so gehen von Gott drei Teile aus, untereinander gleichberechtigt, aber dennoch ein Ganzes bildend.“ Der Missionar verstand es wohl sehr überzeugende Bilder zu entwickeln. In Irland fasste das Christentum erstmals außerhalb des Römischen Reiches Fuß, der Klee entwickelte sich zu einem Wahrzeichen Irlands und auf der gesamten Welt wird mittlerweile der St. Patricktag am 17. März mit Umzügen von grün gekleideten Iren mit Kleesträußchen begangen.

 

Der Wiesen-Klee oder Rot-Klee hat neben seinen glücksbringenden Eigenschaften auch große Bedeutung für die Landwirtschaft. Seit dem 11. Jahrhundert wird er als hochwertiges Viehfutter genutzt. Zudem haben die Bauern bald bemerkt, dass der Klee für eine Bodenverbesserung sorgt.

Bei Einführung der Dreifelderwirtschaft wurde oft Klee als Zwischenfrucht angebaut. Das in der Folge angesäte Getreide gedieh dann wesentlich besser.

Grund hierfür ist eine Besonderheit der Schmetterlingsblütler, wie dem Wiesen-Klee. Sie leben mit luftstickstoffbindenden Bodenbakterien in Symbiose. Auf diese Weise stehen ihnen mehr Nährstoffe zur Verfügung.

 

Nicht unbedeutend ist diese Pflanze zudem als Hummelweide. Diese fleißigen Insekten bestäuben nicht nur die Kleeblüten, sondern sie kümmern sich auch in unermütlichem Einsatz um unsere Obstbäume; selbst an kühlen und regnerischen Tagen, wenn die Bienen wetterbedingt im Stock bleiben.

 

In der Volksheilkunde ist der Rot-Klee schon seit langer Zeit bekannt.

Hildegard von Bingen empfahl ihn bei Husten und zur Blutreinigung. Auch bei chronischen Hautentzündungen und zur Erfrischung müder Augen wurde er verwendet.

 

Jedoch erst seit Kurzem steht der Wiesen-Klee im Fokus der modernen Heilkunde. Vor allem bei Frauenleiden, wie Wechseljahrsbeschwerden oder hormonabhängigen Krebserkrankungen der Brust, Gebärmutter oder Prostata sollen die Phytoöstrogene des Rot-Klees erfolgreich helfen.

 

Bei vielen älteren Menschen ist der Wiesen-Klee auch als Zuckerbrot, Honigblume oder Herrgottsbrot bekannt. Warum? Einfach eines der roten Blütenköpfchen mal naschen, dann ist alles klar! Und waren sie nicht ganz so süß, waren die Hummeln schneller!  Pech gehabt! ;-)

 

Lust auf mehr?

 

Dann können Sie am 22. Juni 2017 ab 19 Uhr beim
Vortrag & Workshop zur "Pflanze des Monats" mehr über diese interessante Pflanze erfahren.


Die Kräuterei -

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