Der Veranstaltungsort vor den Toren Münchens
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Pflanze des Monats

Gewöhnlicher-Pastinak (Pastinaca sativa L.)

Dieser hervorragend schmeckende Doldenblütler steht seit langer Zeit nicht nur auf unserem Speiseplan. In der Wildform als Wiesen-Pastinak wird er von Haarwild und Schafen sehr geschätzt.

Daher kommen auch die Namen Hirsch- und Hammelmöhre.

Als von Juli bis September blühende Ruderalpflanze kommt er gerne in Wiesen, Böschungen und Unkrautfluren vor. Er liebt oft kalk- und stickstoffhaltigen Boden und verströmt einen angenehmen intensiven süßlichen Duft, der etwas an wilden Fenchel erinnert.

Schon früh wurde die „Germanenwurzel“, eines der Lieblingsgemüse der alten Römer zur Gemüse-Pastinake gezüchtet. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts gehörte die Welsche Petersilie wegen ihrer geringen Krankheitsanfälligkeit zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln in Deutschland und Österreich. Sie wurde dann allerdings leider von der Kartoffel und der Gelben Rübe verdrängt.

In den angelsächsischen und skandinavischen Ländern, sowie Frankreich und Ungarn blieb sie die ganze Zeit über als Gemüse und Würzpflanze beliebt. Zum Glück findet sie seit einigen Jahren im Zuge der Verbreitung der ökologischen Landwirtschaft auch bei uns wieder zunehmende Verbreitung.

Der Pastinak enthält neben ätherischen Ölen, Vitamine und zahlreiche Mineralstoffe, wobei hier das Kalium im Vordergrund steht.

Auf den menschlichen Körper wirkt er verdauungsfördernd, harntreibend, schlaffördernd und stärkend.

 

Bei diesem tollen Gemüse sollten allerdings nicht die medizinischen sondern überwiegend die kulinarischen Einsatzmöglichkeiten gewürdigt werden.

Von der Pflanze ist alles zu verwenden. Von April bis Juni sind die essbaren Blätter, die Triebspitzen und die Stiele eine wunderbare Zutat für jeden Salat. Die Blüten und Knospen eignen sich wunderbar als Deko oder Würze für Salate und Gemüse. Gleiches gilt für die Samen, die auch eingelegt in Spirituosen diesen ein feines Aroma verleihen können.

Im Mittelpunkt der kulinarischen Verwendung stehen aber natürlich die Wurzeln. Sie lassen sich wie Gelbe Rüben verarbeiten. Man kann sie kochen und backen oder zu einem Püree verarbeiten.

Ein Genusshöhepunkt ist aber selbstverständlich eine feine cremige Pastinakensuppe.

Hier kommt der interessante mehrschichtige Geschmack sicherlich am besten zur Geltung.

 

Ja und, wie schmeckt sie nun, die Pastinake?

Sie ist süßlich-würzig, teilweise ein bisschen herb und erinnert an Gelbe Rüben, Petersilienwurzel und Sellerie. Der Samen ist süß und scharf und bringt noch zusätzlich eine Anisnote ins Spiel.

Einfach wunderbar!

 

 

Lust auf mehr?

 

Dann können Sie Ihren Wissensdurst am 12.10.2017 ab 19 Uhr 

beim Vortrag & Workshop zur "Pflanze des Monats" stillen.

Im Oktober dreht sich alles um die interessante und wohlschmeckende Pastinake.


Die Kräuterei -

im Gut Schloss Sulzemoos
Hirschbergstr. 10 a
85254 Sulzemoos
 

mobil: 0176 / 455 439 51

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Regionalmarkt Odelzhausen

Ecke Marktstr./Gartenstr.

1. Samstag im Monat

 

nächster Termin:

25. November 2017

von 8 bis 12 Uhr

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Gesund und Fit
mit Kräuterkraft

von Monika Engelmann & Adelheid Lingg

Veranstaltungs-tipps:

Waldweihnacht, die etwas andere Weihnachtsfeier

09. Dezember 2017

Sommerfest

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mit Irish Folk & viel Spaß

am 23.06.2018

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am 21.12.2017 ab 16.15 Uhr:

Kräuterpädagogin
Monika Engelmann
verrät  Tipps zu Kräuterrezepten bei Magenbeschwerden.

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